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Gräser: endlich populär!

Endlich sind sie geschätzt, und das zurecht! Gräser sind einzigartig und setzen bei jeder Bepflanzung Akzente. Auch ihre strapazierfähigen und pflegeleichten Eigenschaften machen sie als Gartenpflanzen unentbehrlich.

In farbenfrohen Blumenbeeten dämpfen wir den Überschwang mit beruhigenden Gräsern. Aber genauso gerne setzen wir ihre schmalen Blätter und markanten Formen ein, um Langeweile zu durchbrechen. Wir schätzen auch ihre Festigkeit, die von instabileren Nachbarpflanzen gerne als Stütze genutzt wird.

Wind und Gräser gehen sichtbar Hand in Hand. Sacht wiegen sie sich in einer sanften Sommerbrise, während sie einem steifen Herbststurm offenbar mit gleicher Leichtigkeit standhalten. Streiflicht oder Abendschein, eingefangen in ihren feinen Halmen, bringen Gefühl und Schönheit zum Vorschein. Und wenn die Melancholie des Herbstes einsetzt, wärmen wir uns noch lange an den goldgelb gefärbten Grasstauden. Ihre silberweißen Rispen, die als Wölkchen in der fahlen Winterluft stehen, verkürzen uns sogar noch die Zeit bis zum Frühling.

Natürlich müssen die Gräser untadelige Eigenschaften haben. Die notorischen Wucherpflanzen unter ihnen lassen wir deshalb außen vor. Auch wenn sie nur bedingt winterhart sind, haben sie bei uns keine Chance.